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  • Vermessungen in Gummersbach - Ingenieurvermessungen für Bauplanungsbüros & Architekten

Leistungsübersicht

Hoheitliche Vermessungen

Grundstücksteilung

Mit einer Teilungsvermessung wird ein Grundstück in mehrere neue Grundstücke zerlegt, um beispielsweise eines dieser neuen Grundstücke zu verkaufen, zu kaufen, es zu belasten, um Erbregelungen vorwegzunehmen oder Privat- von Firmenvermögen zu trennen.

Voraussetzung für eine Teilungsvermessung ist oft die Teilungsgenehmigung der Baubehörde.

Für die Teilungsvermessung sind die folgenden Arbeitsschritte erforderlich:

  • Beschaffung der notwendigen Unterlagen und häusliche Vorbereitung der Vermessung
  • Untersuchung und ggf. Feststellung und Abmarkung der Grenzen des zu teilenden Grundstücks in dem notwendigen Umfang
  • Aufklärung von Abweichungen in dem für die Grenzuntersuchung notwendigen Umfang
  • Absteckung der neuen Grenze(n)
  • Abmarkung der neuen Grenze(n) und soweit erforderlich auch fehlender Grenzzeichen
  • Aufmessung der neuen Grenze(n) einschließlich Überprüfung und Aufmessung der Nutzungsarten sowie Erfassung der Katastertopografie
  • Ladung der, an der neuen Grenze / Abmarkung Beteiligten (Eigentümer, Erwerber, Nachbarn)
  • Grenzverhandlung, d.h. örtliche Anzeige der Grenzsituation und Einholen der Unterschriften
  • Benachrichtigung an die, bei der Grenzverhandlung, fehlenden Beteiligten (Fristsetzung)
  • Häusliche Bearbeitung (Koordinierung, Flächenberechnung, Riss, ..), Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen (ggf. incl. Teilungsgenehmigung) und Übergabe an das Katasteramt zur Prüfung und Ausfertigung der Auflassungsschriften (Veränderungsnachweise)
  • Weiterleitung der Auflassungsschriften (mit neuen Flurstücksnummern und Flächen) an den Notar für die Eigentumsumschreibung im Grundbuch

Grenzvermessung

Sie möchten wissen, wo Ihre Grenze ist und dies örtlich, vielleicht auch dem Nachbarn, durch Abmarkungen (z.B. Grenzsteine) dokumentieren? Dann sind sie hier richtig.

Grenzvermessung ist die Untersuchung und ggf. neue Abmarkung einer bestehenden, alten Grundstücksgrenze.

Im Rahmen der Grenzvermessung wird mit allen Beteiligten (Eigentümer und von den neuen Abmarkungen betroffene Grenznachbarn) eine Grenzniederschrift in Form einer öffentlichen Urkunde aufgenommen.

Das Vermessungsergebnis und die unterschriebene Grenzniederschrift werden dem Katasteramt zur Übernahme eingereicht.

Die Arbeitsschritte bei der Grenzvermessung sind mit denen der Teilungsvermessung vergleichbar. Es wird jedoch keine neue Grenze gebildet (keine Teilungsgenehmigung, keine Auflassungsschriften).

Grenzanzeige

Sie möchten wissen, wo die Grenze ist? Für den Zaunbau oder eine neue Mauer? Dann ist die Grenzanzeige, als kleine Schwester der Grenzvermessung, die preisgünstigere Variante.

Mit der amtlichen Grenzanzeige wird eine verbindliche Aussage zur Lage der Grenzen eines Grundstücks getroffen.

Dies wird in einer Skizze dokumentiert und mit öffentlichem Glauben beurkundet. Die Grenzpunkte werden örtlich kenntlich gemacht (Holzpflock, Farbmarkierung etc.) und dem Auftraggeber angezeigt.

Anders als bei der Grenzvermessung findet kein Grenztermin mit den Nachbarn statt und das Ergebnis wird nicht dem Katasteramt weitergeleitet.

Gebäudeeinmessung

Der Eigentümer eines Grundstücks, auf dem ein Gebäude neu errichtet oder im Grundriss verändert wurde, ist gesetzlich verpflichtet, die Änderung einmessen zu lassen (§ 16 VermKatG NRW).

Die Gebäudeeinmessung dient dazu, den amtlichen Katasternachweis aktuell zu halten.

Falls uns Ihr Auftrag zur Einmessung nicht vorliegt, erhalten Sie von der Katasterbehörde die Aufforderung zur Gebäudeeinmessung (mit Fristsetzung und Androhung der Zwangseinmessung). In der Regel geschieht dies nach der Bauabnahme.

Leiten Sie das Aufforderungsschreiben an uns weiter.
Wir kümmern uns um alles Weitere, wie:

  • Meldung an die zuständige Behörde (Auftrag an uns => gesetzliche Verpflichtung erfüllt)
  • Wir beantragen die erforderlichen Katasterunterlagen (falls nicht im Hause vorhanden)
  • Vor Ort messen wird das Haus in seiner tatsächlichen Lage, bezogen auf die Grenzen, ein
  • Die gewonnenen Informationen werden dann im Büro ausgewertet (Koordinierung, Riss,....)
  • Die Katasterbehörde (nicht Bauaufsicht!) erhält den Vorgang zur Prüfung und Übernahme
  • Das Gebäude wird anschließend in die amtliche Katasterkarte (Flurkarte) einkartiert

Ingenieurvermessungen

Der Lageplan

Ein Lageplan, in vielen Fällen der amtliche Lageplan, ist nicht nur für die Beantragung der Baugenehmigung eine der wichtigsten Unterlagen, sondern auch für Teilungsanträge, Baulasten oder als Anlage zu Notarverträgen erforderlich.

Der Lageplan stellt ein Abbild der Örtlichkeit dar und gibt Ihnen die Möglichkeit, unter Beachtung des baulich Machbaren und rechtlich Zulässigen, Ihre Planungen festzulegen.

Die Darstellung des Bestandes erhalten Sie als Vorabzug zur Planung des Projektes. Dieser Vorabzug beinhaltet alle für den Eigentümer, Bauherren oder Architekten planungsrelevanten Bestandsdaten, wie:

  • Eigentümerangaben
  • Baugrundstücksbezeichnung
  • Grenzsituation
  • Grenzlängen
  • Flächeninhalte
  • Höhenlage über NN
  • Gebäude auf dem Grundstück und angrenzenden Grundstücken
  • First- und Traufhöhen
  • Topografie
  • Entwässerung
  • Baulastflächen
  • Bebauungsplan
  • baurechtliche Vorschriften
  • und vieles mehr

Ist die Planung fertiggestellt und der Grundstückssituation angepasst, wird das Projekt von uns in den Lageplan eingearbeitet und die notwendigen Berechnungen erstellt.

Der endgültige Lageplan für die Baubehörde beinhaltet Angaben über das geplante Projekt, wie:

  • Grundriss des geplanten Projektes
  • Außenmaße
  • Dachform
  • Wand-, First- und Erdgeschosshöhen über NN
  • Grenzabstände
  • Abstandflächen
  • Grundflächen-/Geschossflächenzahl
  • Stellplätze
  • Zufahrten
  • Entwässerung
  • geplante Teilungen
  • Baulastflächen

Durch die Beurkundung mit Siegel und Unterschrift des Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs wird der Lageplan zum Amtlichen Lageplan.

Der amtliche Lageplan

Der amtliche Lageplan wird immer dann benötigt, wenn es um die Dokumentation rechtlich oder katastertechnisch schwieriger Sachverhalte geht.

Dies ist der Fall, wenn z.B. nicht festgestellte Grenzen vorliegen, Baulasten zugunsten oder zulasten des Baugrundstücks eingetragen sind oder eingetragen werden sollen, sowie bei der Beantragung einer Teilungsgenehmigung.

Der amtliche Lageplan muss mit öffentlichem Glauben beurkundet werden. Das machen wir als Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure.

Mit der Vorlage eines Amtlichen Lageplan wird die bauaufsichtliche Prüfung erleichtert und Sie können ggf. Ihr Bauvorhaben schneller beginnen.

Arbeitsschritte bis zum amtlichen Lageplan

Arbeitsschritte für die Plangrundlage im Büro, wie:

  • Beschaffung der für die Anfertigung des Lageplans notwendigen Unterlagen
  • Beurteilung des Katasternachweises auf seine sachgerechte Verwendbarkeit
  • Eintragung der Angaben und Darstellungen des Liegenschaftskatasters in dem Lageplan einschließlich Flurstücks- und Lagebezeichnungen, Eigentümerangaben und Grundbuchbezeichnungen
  • Eintragung der vorhandenen und der geplanten neuen Grundstücksgrenzen in den Lageplan ggf. mit Grenzlängen und Flächeninhalt
  • Eintragung der im Liegenschaftskataster nachgewiesenen Gebäude in den Lageplan
  • Eintragung von Grenzabständen und Abstandsflächen vorhandener baulicher Anlagen zu neuen Grenzen
  • Beurteilung der bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Gegebenheiten
  • Beurteilung privater grundstücksbezogener Rechte

Arbeitsschritte vor Ort und Eintragung in den Plan, wie:

  • örtliche Grenzuntersuchung festgestellter Grenzen
  • Ermittlung der Höhenlage des Baugrundstücks sowie der angrenzenden Verkehrsflächen
  • topografische Aufmessung des Gebäudebestandes zur Ergänzung des Katasternachweises und Höhenmessungen auf NN bezogen, als Grundlage für Abstandflächenberechnungen
  • Erfassung von Anlagen zur Entwässerung des Baugrundstücks nach Lage und Höhe
  • Erfassung zusätzlicher planungsrelevanter Topografie (z.B. Hydranten, Einzelbäume, Wege, Biotope, oberirdische Leitungen...)
  • weitere notwendige oder beantragte Leistungen (z.B. Erfassung von unterirdischen Leitungen oder von Altlasten)
  • Eintragung der bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Gegebenheiten in den Lageplan
  • Eintragung von sonstigen privaten grundstücksbezogenen Rechten in den Lageplan

Arbeitsschritte im Zusammenhang mit dem Projekt, wie:

  • Eintragung des geplanten Bauvorhabens mit Umringsmaßen, Grenzabständen, Dachform, First-, Trauf-, und Erdgeschosshöhen über NN, den notwendigen Stellplätzen, Zufahrten, der Entwässerung
  • Berechnung und Nachweis der Abstandflächen
  • Vollgeschossigkeitsnachweise
  • Berechnung und Nachweis von Geschoss- und Grundflächenzahlen
  • Anfertigung des amtlichen Lageplans und Beurkundung mit öffentlichem Glauben

Abstandsflächen, Baulasten & Grunddienstbarkeiten

Abstandfläche

Jedes Gebäude verursacht eine Abstandfläche. Die Tiefe der Abstandfläche berechnet sich nach der Wandhöhe des Gebäudes. Die Abstandfläche gehört zum Bauantrag und wird im Lageplan dokumentiert. Auch für die Beantragung einer Teilungsgenehmigung ist der Nachweis der Abstandfläche bei bebauten Grundstücken notwendig.

Baulast

Die Baulast dient der öffentlich-rechtlichen Absicherung von baurechtswidrigen Zuständen und wird von den Baubehörden zur Heilung baurechtswidriger Zustände gefordert.

Das privatrechtliche Gegenstück ist die Grunddienstbarkeit. Die Baulast wird im Baulastenverzeichnis bei der jeweiligen Baugenehmigungsbehörde eingetragen, während die Grunddienstbarkeit im Grundbuch eingetragen wird.

Folgende Eintragungen können von den Bauämtern u.a. gefordert werden:

  • Absicherung einer fehlenden Zuwegung (Zuwegungsbaulast)
  • Absicherung von Abstandflächenüberschreitungen (Abstandsflächenbaulast)
  • Absicherung von fehlenden Stellplätzen auf einem anderen Grundstück
  • (Stellplatzbaulast) Absicherung eines Bauvorhabens auf zwei Grundstücken (Vereinigungsbaulast)

Grunddienstbarkeiten

Die Grunddienstbarkeit dient der privatrechtlichen Absicherung eines Rechtes an einem fremden Grundstück und wird im Grundbuch des belasteten Grundstückes eingetragen. Eine Grunddienstbarkeit geht kraft Gesetzes auf den Rechtsnachfolger über und bietet daher allen Beteiligten die notwendige Rechtssicherheit.

Aus diesem Grund sollte der Umfang einer Grunddienstbarkeit in einem amtlichen Lageplan dokumentiert sein.

Das öffentlich-rechtliche Gegenstück zur Grunddienstbarkeit ist die Baulast.

Grobabsteckung

Die Grobabsteckung ist eine ergänzende Absteckung zur Feinabsteckung. Sie dient dazu, zunächst die Tiefbauarbeiten mit der notwendigen Genauigkeit durchzuführen, um anschließend die Feinabsteckung für den Hochbau in der Baugrube ausführen zu können.

Hierfür markieren wir vor Beginn der Bautätigkeit die Lage des geplanten Gebäudes z.B. mit Holzpfählen und geben einen Höhenfestpunkt an.

Feinabsteckung

Durch die Gebäudeabsteckung ist gewährleistet, dass das Bauwerk entsprechend der Baugenehmigung errichtet wird. Ist die Baugrube ausgehoben, werden von dem Bauunternehmer Schnurgerüste geschlagen.

Auf diese wird die genaue Lage der Außenkanten des geplanten Gebäudes übertragen und mit Nägeln gekennzeichnet. Der Polier wird dann zwischen den Nägeln Schnüre spannen, die ihm die Lage der Gebäudeseiten anzeigen. Auf Wunsch werden, vor allem bei größeren Bauvorhaben, auch Achsen abgesteckt.

Auch Absteckungen in Gebäuden erledigen wir gerne ( z.B. Ablotungen, Durchstoßpunkte, Anzeigen für Fenster-und Fassadenbau).

Unsere Leistungspalette umfasst die gesamte Ingenieurvermessung

Darunter versteht man spezielle Vermessungstätigkeiten, die in der Planung, im Bau und in der Überwachung von technischen Objekten und Bauwerken benötigt werden.

Dazu gehören:

  • Grundlagenvermessung für Planungen
  • Bestandsdokumentationen
  • Massenberechnungen
  • Längs-, Querprofile und Schnitte
  • Straßenbestandspläne
  • Bauüberwachung
  • Feinnivellement (Präzisionshöhenmessung)
  • Deformationsmessung
  • GPS-Vermessung
  • Flächen-/Erdmassenberechnungen
  • Leitungsdokumentation
  • Kanalvermessung
  • Beweissicherung
  • Fassadendokumentation

Impressionen

Schauen Sie sich Impressionen und Referenzen unserer Vermessungen an:

Arnold Vermessung Gummersbach - Skizze Grenzniederschrift
Arnold Vermessung Gummersbach - Hoheitliche Vermessung
Arnold Vermessung Gummersbach - Lageplan Peter-Stemmetzler-Straße
Arnold Vermessung Gummersbach - Lageplan Vermessungen
Arnold Vermessung Gummersbach - Ausbauquerschnitt freie Strecke
Arnold Vermessung Gummersbach - Vermessungen Diagramm

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